PHONOLITH

DER KLINGSTEIN


Das Wort Phonolith kommt aus dem Griechischen phonos und lithos.

Das bedeutet übersetzt soviel wie Klingstein, da beim Anschlagen des Steins mit einem stählernen Gegenstand ein heller Ton erklingt.

In dem Gebiet der Vulkaneifel (im Landschaftsschutzgebiet Rhein-Ahr-Eifel) bildeten sich vor ca. 400000 Jahren Risse an der Erdoberfläche, in die flüssige Magma eindrang. Auf Grund eines zu niedrigen Druckes und Gasgehaltes fand keine Eruption statt. Ansonsten wäre die Magma durch den hohen Druck weit zerstreut worden und zu Vulkanasche (Tuff) erkaltet.

So konnte am Schellkopf bei Brenk eine einzigartige, homogene Lagerstätte für Phonolith entstehen.

Durchschnittliche chemische Zusammensetzung von Phonolith:
SiO 2 51 – 54%
Al 2 O 3 22 – 24%
Fe 2 O 3 und FeO 3 – 4%
K 2 O 8 – 9%
Na 2 O
8 – 9%

Verwendung:

  • Glasindustrie (Normalglas)
  • Glasfaserindustrie
  • Glasverpackungsindustrie
  • Medizinische Trägersubstanz
  • Düngemittelindustrie
  • Ton- und Keramikindustrie

 

Lieferform:
Körnungen: 0 – 3 mm
0 – 2 mm
Sonderkörnungen: 0 – 0,09 mm

Spezialkörnungen incl. Trocknung, Feinmahlung und Sichtung auf Anfrage.