KIES / SAND / SPLITT

SEIT JAHRHUNDERTEN EIN BAUSTOFF DER NATUR


Sedimentierte Gesteine mit mehr als 2 mm Durchmesser werden als Kies bezeichnet. Hier gibt es verschiedene Abstufungen vom feinkörnigen über grobkörnigen Kies bis hin zu Geröll.

Die Förderung geschieht im Tagebau. Die gelegentlich durch den Abbau entstehenden Gruben füllen sich zum Teil mit Grundwasser, sodass Seen entstehen. Durch schonende Rekultivierungs- bzw. Renaturierungsmaßnahmen unterstützt, entwickeln sich so reizvolle Biotope, die für die Natur und Erholung suchenden Menschen eine landschaftliche Bereicherung darstellen.

In der Bauwirtschaft kommt Kies insbesondere als Zuschlagsstoff für Beton zum Einsatz, große Mengen werden als Trag- bzw als Drainageschichten vielfältig eingesetzt. Nur wenige wissen, dass kein anderer Rohstoff in so großen Mengen gebraucht wird wie Sand und Kies. Jeder Einwohner Deutschlands verbraucht in 70 Jahren ca. 324 t. Es folgt Hartgestein mit ca. 170 t, Braunkohle mit ca. 145 t, Erdöl mit ca. 111 t. Die SteinAG förderte 2006 ca. 9% der Sand- und Kiesproduktion in Rheinland-Pfalz.

Zu unterscheiden sind Qualitätsmerkmale und Eigenschaften der Kiese
und Sande für:

  • Beton
  • Straßenbau
  • Eisenbahnbau
  • Mauermörtel
  • Putzmörtel
  • Estrich
  • Kalksandstein
  • Filtersande
  • Spezialsande

Im Rahmen einer normgerechten Eigenüberwachung und zusätzlicher Fremdüberwachung werden die geforderten Qualitätsstufen, bezogen auf die jeweiligen Anwendungsbereiche, sichergestellt.