BIMS

DIE LEICHTE SEITE NATüRLICHER ROHSTOFFE


Bims entsteht durch eine gasreiche vulkanische Eruption, bei der Magma aufgeschäumt wird. Chemisch unterscheidet sich Bims nur unwesentlich von üblicher Lava, er ist jedoch deutlich leichter, da er nur ein Drittel der Dichte von Lava besitzt. Das hochporöse, glasige Vulkangestein findet man in Deutschland in förderungswürdigen Mengen hauptsächlich am Laacher See und den daran in östlicher Richtung anschließenden Regionen im Neuwieder Becken. Also von der Eifel bis hin zum Westerwald. Das ist auch der Grund, warum die AG für Steinindustrie, einer der führenden Anbieter von Bims und Bimsprodukten (u. a. Leichtbetonsteinen), sich hier bereits 1921 angesiedelt hat. Abgebaut wird Bims im Tagebau. Die Förderung ist umweltverträglich, da die Eingriffe in die Natur nur kurzzeitig und oberflächig erfolgen. Die Rekultivierung der überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen ist nach der Bimsgewinnung wieder problemlos möglich. Das mineralische Material wird als Grubenbims verkauft oder aufbereitet, d. h. in Bimswäschen und/oder Siebanlagen aufbereitet und weiterverarbeitet. Meistens zu den schon seit weit über hundert Jahren bekannten und bewährten Bimswandbaustoffen, den Bimssteinen.

Anwendungsbereiche:

  • Wand- und Deckenbaustoffe
  • Granulattechnik (Schüttungen etc.)
  • Bodenverbesserung
  • Füllmaterial (Bimskies)
  • Schleif- und Poliermittel (Bimsmehl)
  • Substanzträger (Düngemittelindustrie)